Wissenslücken lassen sich später füllen – Entwicklungsphasen nachleben aber nicht.

Beschluss vom 9. Februar 2021

  1. Die Senatsbildungsverwaltung sowie alle Verantwortlichen an Schulen werden aufgefordert, insbesondere den jüngsten Schüler*innen von Grundschulen, den Jahrgängen 1 bis 3, nach dem 8.2., spätestens aber zum 15.2. Präsenzzeit in der Klassengemeinschaft zu ermöglichen, sofern sich nicht eine völlig neue Lage in der Pandemie ergibt.

    Die Expertise der Kinder- und Jugendärzte über die erheblichen Auswirkungen auf die Entwicklung insbesondere der jungen Kinder in Verbindung mit den Erkenntnissen, dass Kinder bis zu 10 bzw. 12 Jahren in nur sehr geringem Umfang zum Infektionsgeschehen beitragen, soll in allen Entscheidungen über die Öffnung der Schulen wie auch zur Schulorganisation maßgeblich zu Rate gezogen werden.

    Die Anordnung der SenBJF vom 08.01.2021 mit dem Aussetzen der Präsenzpflicht für alle Primarschüler*innen darf für die Klassen 1-3 der Grundschulen nicht über die Winterferien hinaus fortgeführt werden. Stattdessen soll folgende Regelung vom 06.01.2021 schnellstmöglich grundsätzlich Gültigkeit erhalten:

    „Die Jahrgangsstufen 1 bis 3 des Primarbereichs werden in festen Lerngruppen (halbierte Klassenstärke) unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln unterrichtet. Es ist ein Präsenzunterricht für jeden Schüler und jede Schülerin von mindestens drei Stunden täglich sicherzustellen.“

    Hierbei soll den Schulen Gestaltungsspielraum für angepasste organisatorische Lösungen gegeben und die von SenBJF am 6.1.21 genannten Präsenzzeiten -unter Einbeziehung der Schulgemeinschaft- eigenverantwortlich über einen Zeitraum von zwei Wochen organisieren zu können.
  1. Auch bei der sehr geringen Infektiosität der Kinder bis 10 Jahren sollen die in der gemeinsamen Stellungnahme der DAKJ (Deutsche Akademie der Kinder- und Jugendärzte), der DGPI (Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie) und des Lehrerverbandes vom 2.01.2021 aufgeführten Hygienemaßnahmen für den Präsenzbetrieb so weitgehend wie möglich beachtet und umgesetzt werden:

    „Der Infektionsschutz an Schulen ist deutlich zu verbessern.
  • Alle Unterrichtsräume und Lehrerzimmer müssen belüftbar sein.
  • Der Abstand von 1,5m muss bei Wechselunterricht eingehalten werden können.
  • Lehrkräften sollen zum Gesundheitsschutz in ausreichender Zahl geeignete Atemschutzmasken zur Verfügung gestellt werden, auch um nicht zu Kontaktpersonender Kategorie 1 zu werden.
  • Schnellteste auf Infektionen mit SARS-CoV-2 sollen bedarfsorientiert an Schulen vorgehalten werden
  • Die Sanitäranlagen sollen in einen hygienisch einwandfreien Zustand versetzt werden.
  • Der Transport in Schulbussen und im öffentlichen Personennahverkehr ist unterHygienegesichtspunkten zu regeln.
  • Lehrkräfte als Hygienebeauftragte sind in jeder Schule vorzusehen.
  • Strukturierte Ausbruchsanalysen bei Infektionsfällen in der Schule durch dasGesundheitsamt sind verpflichtend.
  • Außerdem sind Schulöffnungen und Schulschließungen durch wissenschaftlicheUntersuchungen zu begleiten.

Falls möglich sollten Schulen für die Einhaltung der Mindestabstandsregeln zusätzliche Räume zur Verfügung gestellt und außerdem deutlich mehr Busse eingesetzt werden, zumal diese derzeit ausreichend verfügbar sind. Noch ist unklar, wie neue Virusmutanten z.B. die südenglische Linie B1.1.7 das Infektionsgeschehen beeinflussen könnten. Aber die gemeinsam empfohlenen Maßnahmen könnten auch bei anderen Mutanten das Infektionsrisiko minimieren.

Das Recht von Kindern und Jugendlichen auf Bildung und Betreuung sowie ausreichender Gesundheitsschutz für Lehrkräfte und Schüler müssen gleichermaßen berücksichtigt und gewährleistet werden.“

https://www.dakj.de/pressemitteilungen/gemeinsamer-appell-von-kinder-und-jugendaerzt-inn-en-und-lehrkraeften/

  1. Im Unterschied zu dem Präsenzunterricht der Klassen 1 bis 3 sind die Hygieneregeln auf Grund der möglichen höheren Infektiosität strikter zu beachten (siehe dazu weiter unten). Für die Schüler*innen der Jahrgänge 4 bis 6 und der Mittel- und Oberstufe sollen die Möglichkeiten von (teilweise) Präsenzzeit – ergänzend zum SaLzH – unter Fortentwicklung/Anpassung der Hygienemaßnahmen zum Beginn des zweiten Halbjahres überprüft werden. Auch hierfür sind die Stellungnahmen und Ratschläge der Kinder- und Jugendärzte unter Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse maßgeblich. Für die organisatorische Umsetzung einer auf die Schüler*innen abgestimmten Struktur von Lernen in kleinen Gruppen (zur Einhaltung von Abstand und Luftqualität) in der Schule sowie individuellem Lernen Zuhause sollen den Schulen -unter Einbeziehung der Schulgemeinschaft- Gestaltungsspielraum gegeben werden. Die individuellen Bedürfnisse der Schüler*innen nach Struktur, Kommunikation, Unterstützung und nach Bereitstellung von technischer / räumlicher Infrastruktur und anderen Bedarfen sollen hierbei im Vordergrund stehen.
  1. Bei allen Maßnahmen und Folgemaßnahmen für alle Jahrgänge ist die Förderung des seelischen, geistigen und gesundheitlichen Wohlergehens des Kindes/Jugendlichen als absolut prioritär zu erachten. Wissenslücken können im späteren Leben gefüllt werden, Entwicklungsphasen aber nicht nachgelebt werden! Defizite an Bewegung, Kontakten und Beziehungen, die den Kindern und Jugendlichen bisher abverlangt worden sind, lassen jetzt schon Langzeitfolgen auch für die spätere Entwicklung befürchten. Der Ausgleich dieser Defizite soll jetzt Priorität bekommen.
    Es sind Abstriche an Unterrichtsstoff und an den Rahmenlehrplänen aktiv vorzunehmen. Präsenzzeit soll vornehmlich für die Unterstützung des seelischen und gesundheitlichen Wohlergehens für die Schüler*innen genutzt werden, um den Schaden für die Schüler*innen und Jugendlichen möglichst gering zu halten. Beziehungsarbeit sowie Coaching durch die Pädagog*innen für die Schüler*innen zur Bewältigung der aktuellen Pandemiesituation sollen Vorrang haben vor der Wissensvermittlung und dem Abprüfen von Lernerfolgen.
  1. Der BEA appelliert an alle für schulische Bildung Verantwortlichen sowie an Elternvertreterinnen und Elternvertreter – und legt es sich als Selbstverpflichtung auf – in ihren Entscheidungen/Empfehlungen/Beschlüssen zu Schul- und Kitaschließungen aufgrund der Corona- Pandemie,
    • im Besonderen die Expertisen der Kinder – und Jugendärzte zur Kenntnis zu nehmen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen,
    • die Erfahrung und Expertise von Pädagog*innen, Schulsozialarbeit und Schulpsychologie einzubeziehen und
    • im Besonderen diejenigen Familien und Kinder/Jugendlichen zu berücksichtigen, die auf Grund ihrer sozialen Lage am härtesten betroffen und von möglichen gesundheitlichen und sozialen Folgen am stärksten bedroht sind.

Der Beschluss wurde unter Anwendung von § 116 Absatz 3 Satz 2 gefasst.

Beschluss als PDF.

Beschluss vom 19.01.2021

Lehrermangel beseitigen – Schulqualität wieder herstellen – Inklusion sichern!

Bildungsverwaltung und Abgeordnetenhaus werden aufgefordert, die Mittel bereitzustellen, eine hinreichende Personalversorgung der Schulen sicher zu stellen.

Der BEA FK schließt sich insofern der Forderung des LSA, 10 % mehr Lehrerstellen zu schaffen, grundsätzlich an. Wir fordern deshalb

im Rahmen der Haushaltsdiskussion für den Doppelhaushalt 2022/2023 pauschal eine 10%-ige Erhöhung der Planstellen für Lehrer und Erzieher

einzustellen.

In den Folgejahren sind die Planstellen so vorzuhalten, dass sichergestellt ist, dass tatsächliche Fehlzeiten des Personals (unabhängig davon, ob es zu einem Stundenausfall kommt) zu 100 % bezogen auf jede Einzelschule ausgeglichen werden können.

Den Schulkonferenzen sowie den bezirklichen Gremien sind jährlich durch die Schulleitungen bzw. die Schulaufsicht statistische Zahlen zu übermitteln, aus denen sich ergibt, wie die durch die Zumessungsrichtlinie zugewiesenen Ressourcen (strukturelle Unterstützung, Förderunterricht, Ermäßigungs-stunden, Doppel- Steckungen, Grundversorgung, Fehlzeiten durch Krankheit etc. pp) tatsächlich Verwendung finden (im Vergleich zugemessen – tatsächlich verwendet).

Um die zusätzlichen Planstellen sinnvoll den Schulen zur Verfügung zu stellen, ist u.a. die jeweilige Zumessungsrichtlinie wie folgt abzuändern:

Für die Zumessung an Grundschulen ist auf das System vor dem Sj 2017 / 2018 umzustellen, d.h. zurückzukehren auf ein System der Zuordnung von Stunden je Klasse anstelle des Systems Stunde je Schüler.

  • Ergänzend sind Ober- und Untergrenzen für Klassenfrequenzen festzulegen.
  • Bis zu 20 % der zusätzlichen Planstellen können den Bezirken sowie der Bildungsverwaltung des Senatszugeordnet werden, etwa um

o einen Lehrer- und Erzieherpool zu bilden für nicht eingeplante Bedarfe
o bzw. regionale und einzelfallbezogene Dispositionen bzw. Nachsteuerungen der Bedarfe nach

Anlage 2 der Zumessungsrichtlinie.

Grundsätzlich ist die Verwendung von zugemessenen Stunden nach Anlage 2 für andere Zwecke zu untersagen.

Die übrigen neugeschaffenen Planstellen sind Punkt VII. der Richtlinie zuzuordnen. Die Mittel dafür sind in die Verwaltung der Schulkonferenz der eigenverantwortlichen Schule zu stellen, sofern Planstellen derzeit nicht besetzt werden können.

In der Zumessungsrichtlinie für Erzieher und Erzieherinnen … (aktuell: Verwaltungsvorschrift Schule Nr. 10/2019) sind analoge Regelungen für den Ausgleich von Fehlzeiten und das Verwendungsverbot zugemessener Stunden für sonderpädagogische Maßnahmen einzustellen. Die Benachteiligung freier Träger bei der Umwandlung von Lehrer- in Erzieherstunden ist aufzuheben. Soweit hier haushaltsrechtliche Probleme gesehen werden, sind die notwendigen gesetzlichen Anpassungen vorzunehmen.

Der Bezirkselternausschuss Friedrichshain-Kreuzberg bedankt sich für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit mit Mark Rackles und wünscht ihm alles erdenklich Gute für seine weiteren Wirkungsfelder! Wir schätzen insbesondere seine Integrität und Authentizität! Mit Hochachtung und Wertschätzung verabschieden wir ihn in den Vorruhestand aus der Bildungsverwaltung!

Frau Dr. Stoffers wünschen wir viel Erfolg in der Nachfolge und freuen uns auf eine spannende und gute Zusammenarbeit!

Archiv alter Terminankündigungen

Sitzung des Bezirkselternbeirats um 19:00 Uhr am Dienstag, den 15. Dezember 2020

Ort: Grundschule am Traveplatz

Jessnerstr. 24-32,10247

Berlin Anfahrt: S- & U- Frankfurter Allee, dann 5Min. Fußweg Der Essenraum „Traveria“ befindet sich über den Hof


Sitzung des Bezirkselternbeirats um 19:00 Uhr am Dienstag, den 25. Februar 2020

Ort: Grundschule am Traveplatz

Jessnerstr. 24-32,10247 Berlin

Anfahrt: S- & U- Frankfurter Allee, dann 5Min. Fußweg
Der Essenraum „Traveria“ befindet sich über den Hof

Tagesordnungspunkte:

  • Begrüßung
  • Schulwegsicherung
  • Bildung und Teilhabe BuT
  • Sonstiges, Sanierungsstand und Planungen zu den bezirklichen Schulen

Das voraussichtliche Ende der Sitzung ist ca 21:00 Uhr.

Eine ausführliche Einladung mit Tagesordnung wird über den Emailverteiler verschickt und kann hier heruntergeladen werden: Einladung zur BSB/BEA-Sitzung am 25. Februar 2020.

Anhänge


Gemeinsame Sitzung des Bezirksschulbeirats und des Bezirkselternbeirats um 18:30 Uhr am Dienstag, den 15. Januar 2020

Ort: Robert-Koch-Gymnasium (Raum 303) in Kreuzberg

Dieffenbachstrasse 60, 10967 Berlin-Kreuzberg
EINGANG über:
Böckhstr. 10 – 2tes OG Raum 303
M41 Graefestr.

Tagesordnungspunkte:

  • Begrüßung
  • Kurzvorstellung des Gymnasiums und Führung durch die Container durch Herrn Kauffmann
  • Berichte, Fragen der Schüler und Schülerinnen
  • Monitoring, Schülerzahlentwicklung in Regionen und Bezirk
    Frau Nietzsche, Schul- und Sportamt, zeigt eine Präsentation auf und beantwortet hierzu Fragen.
  • Neues zu Schulbau und Sanierung
  • Sonstiges

Das voraussichtliche Ende der Sitzung ist ca 21:00 Uhr.

Eine ausführliche Einladung mit Tagesordnung wird über den Emailverteiler verschickt und kann hier heruntergeladen werden: Einladung zur BSB/BEA-Sitzung am 15. Januar 2020.


Gemeinsame Sitzung des Bezirksschulbeirats und des Bezirkselternbeirats um 18:30 Uhr am Dienstag, den 17. Dezember 2019

Ort: Grundschule am Traveplatz (Mensa) in Friedrichshain

Jessenerstr. 24-32, 10247 Berlin-Friedrichshain
S & U-Bahnhof Frankfurter Allee | U-Bahnhof Samariterstr., dann 5 Min. Fußweg
Die Mensa „Traveria“ befindet sich hinten über den Hof

Tagesordnungspunkte:

  • Begrüßung
  • Digitalpakt 2024 – W-Lan und Schulkonzepte, Antragstellungen, Umsetzungen
  • Reinigungsverträge Vertragseinhaltung und Ausschreibungen
  • Personalengpässe im Bereich Erzieher und Erzieherinnen und Zumessungsrichtlinien
  • Nachfragen aus den Schulen
  • Sonstiges

Das voraussichtliche Ende der Sitzung ist ca 21:00 Uhr.

Eine ausführliche Einladung mit Tagesordnung wird über den Emailverteiler verschickt und kann hier heruntergeladen werden: Einladung zur BSB/BEA-Sitzung am 17. Dezember 2019.


Sitzung des Bezirkselternausschusses um 19:00 Uhr am
Dienstag, den 26. November 2019

Ort: Lenau-Grundschule (Raum 14 Naviraum)
Nostritzstr. 60, 10962 Berlin-Kreuzberg
Anfahrt: U-6/7 Mehringdamm, Fußweg über Baruther Str. in die Nostritzstr.

Tagesordnungspunkte:

  • Mitwirkungsrechte und Mitwirkungsmöglichkeiten der Elternarbeit in schulischen Schul-/Bezirks- und Landesgremien
  • Aktuelles aus dem Bezirk, Sonstiges, Ankündigungen


Das voraussichtliche Ende der Sitzung ist ca 21:30 Uhr.


Sitzung des Bezirkschulbeirats um 18:30 Uhr am
Dienstag, den 10. September 2019


Sitzung des Bezirkselternausschusses um 19:00 Uhr am
Dienstag, den 10. September 2019

Ort: Grundschule am Traveplatz in Friedrichshain
Jessnerstr. 24-32,10247 Berlin
Anfahrt: S- & U- Frankfurter Allee, dann 5Min. Fußweg.
Der Essenraum „Traveria“ befindet sich über den Hof

Der BSB beginnt seine Sitzung um 18:30 noch in geschlossener Form, da Anhörungen mit Abstimmungen die ersten Tagesordnungspunkte beinhaltenwerden.

Um 19:00 Uhr öffnet der BSB die Sitzung zur gemeinsamen Sitzung mit dem BEA-FK! Inhalte dieser dann gemeinsamen Sitzung werden Tagesordnungspunkte wie:
Schülerzahlen, Schulentwicklungsplanungen, Sanierungen, Neu-/Um-/Erweiterungsbau, Erkenntnisse aus den Schulen zu kostenloses Mittagessen und Schülertickets, Bericht aus dem Bezirk und oder Gremien, Sitzungsplanungen etc. sein.

Das voraussichtliche Ende der Sitzung ist ca 21:00 Uhr.

Wir bitten schon jetzt die BEA-Mitglieder, die nicht im BSB als ordentliches oder vertretendes Mitglied gemeldet sind um Berücksichtigung des geschlossenen BSB-Sitzungsteils.


Sitzung des Bezirkselternausschusses um 19:30 Uhr am
Dienstag, den 12. Juni 2019

Ort: Lenau-Grundschule in Kreuzberg
Nostritzstr. 60, 10962 Berlin
Anfahrt: U-6/ Mehringdamm, Fußweg über Barther Str. in die Nostritzstr.

Ausführliche Einladung mit Tagesordnung wird über den Emailverteiler verschickt und kann hier als PDF gelesen / gedruckt / archiviert werden: Einladung zur BEA-Sitzung am 12. Juni 2019


Sitzung des Bezirkselternausschusses um 19:30 Uhr am
Dienstag, den 7. Mai 2019

Ort:
Grundschule am Traveplatz in Friedrichshain
Jessnerstr. 24-32,10247 Berlin
Anfahrt: S- & U- Frankfurter Allee, dann 5Min. Fußweg.
Der Essenraum „Traveria“ befindet sich über den Hof

Ausführliche Einladung mit Tagesordnung wird über den Emailverteiler verschickt und kann hier als PDF gelesen / gedruckt / archiviert werden: Einladung zur BEA-Sitzung am 7. Mai 2019


Sitzung des Bezirkselternausschusses um 19:30 Uhr am
Dienstag, den 2. April 2019

Ort: Lenau-Grundschule in Kreuzberg
Nostritzstr. 60, 10962 Berlin
Anfahrt: U-6/ Mehringdamm, Fußweg über Barther Str. in die Nostritzstr.

Ausführliche Einladung mit Tagesordnung wird über den Emailverteiler verschickt und kann hier als PDF gelesen / gedruckt / archiviert werden: Einladung zur BEA-Sitzung am 2. April 2019

Weitere Anhänge


Gemeinsame Sitzung des Bezirksschulbeirates (BSB) und des Bezirkselternausschusses um 18:00 am

Dienstag, den 5. März 2019

Ort: Grundschule am Traveplatz (Mensa) in Friedrichshain
Jessnerstr. 24-32, 10247 Berlin
Anfahrt: S- & U-Bhf Frankfurter Allee oder U-Bhf Samariterstr.
Der Essensraum Traveria befindet sich hinten über den Hof

Ausführliche Einladung mit Tagesordnung wird über den Emailverteiler verschickt und kann hier als PDF gelesen / gedruckt / archiviert werden:   Einladung zur gemeinsamen BSB- und BEA-Sitzung am 5. März 2019

Weitere Anhänge


Sitzung des Bezirksschulbeirates (BSB) um 17:30 Uhr
und  

Sitzung des Bezirkselternausschusses (BEA) um 19:30 Uhr am

Dienstag, den 12. Februar 2019

Ort: Lenau Grundschule, Nostitzstraße 60 in 10961 Berlin-Kreuzberg
Anfahrt: U7 Gneisenaustraße oder U6 & U7 Mehringdamm

Zum Sitzungsraum: Haupteingang nehmen, dann gleich links      

Ausführliche Einladung mit Tagesordnung wird über den Emailverteiler verschickt und kann hier als PDF gelesen / gedruckt / archiviert werden:   Einladung zur BEA-Sitzung am 12.2.2019

Weitere Anhänge


Sitzung des Bezirksschulbeirates (BSB) um 17:30 Uhr und

Sitzung des Bezirkselternausschusses (BEA) um 19:30 Uhr am 

Dienstag, den 15. Januar 2019

Ort: Trave-Grundschule, Jessnerstr. 24, 10247 Berlin-Friedrichshain Anfahrt: S- und U-Bhf Frankfurter Allee und dann in die Jessnerstr.

Zum Sitzungsraum: Ausführliche Einladung mit Tagesordnung wird über den Emailverteiler verschickt und kann hier als PDF gelesen / gedruckt / archiviert werden:   Einladung zur BEA-Sitzung am 15.1.2019


Sitzung des Bezirksschulbeirates (BSB) um 17:30 Uhr
und
 
Sitzung des Bezirkselternausschusses (BEA) um 19:30 Uhr
am
 
Dienstag, den 11. Dezember 2018
 
Ort: Lenau Grundschule, Nostitzstraße 60 in 10961 Berlin-Kreuzberg
Anfahrt: U7 Gneisenaustraße oder U6 & U7 Mehringdamm
Zum Sitzungsraum: Haupteingang nehmen, dann gleich links
 
 
 
Ausführliche Einladung mit Tagesordnung wird über den Emailverteiler verschickt und kann hier als PDF gelesen / gedruckt / archiviert werden:
 
 
 

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Und hier der offizielle Schulbaunewsletter der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie:
 
 

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Gemeinsame Sitzung des Bezirksschulbeirates (BSB)
und
Bezirkselternausschusses (BEA) um 18:30 Uhr
am
 
Dienstag, den 06. November 2018
 
 
Ort: Grundschule am Traveplatz, Jessnerstraße 24-32 in 10247 Berlin-Friedrichshain
Anfahrt: S + U Frankfurter Allee dann ca. 5 min Fußweg
Zum Sitzungsraum: rechts durch das Tor dann geradeaus über den Hof
 
 
 
Ausführliche Einladung mit Tagesordnung wird über den Emailverteiler verschickt und kann hier als PDF gelesen / gedruckt / archiviert werden:
 
 
 
 

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Sitzung des Bezirkselternausschusses (BEA) um 19:00 Uhr
(Achtung! Geänderte Anfangszeit!)
am
 
Dienstag, den 28. August 2018
 
 
Ort: Grundschule am Traveplatz, Jessnerstraße 24-32 in 10247 Berlin-Friedrichshain
Anfahrt: S8, S41, S42, S85 + U5 bis Frankfurter Allee, diese ca. 200m Richtung Alexanderplatz laufen und dann links in die Jessnerstraße.
Zum Sitzungsraum: gradeaus über den Hof
 
 
 
Ausführliche Einladung mit Tagesordnung wird über den Emailverteiler verschickt und kann (sobald sie fertig ist) hier als PDF gelesen / gedruckt / archiviert werden:
 
 

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Sitzung des Bezirksschulbeirates (BSB) um 18:00 Uhr
und
 
Sitzung des Bezirkselternausschusses (BEA) um 19:30 Uhr
am
 
Dienstag, den 12. Juni 2018
 
 
Ort: Lenau Grundschule, Nostitzstraße 60 in 10961 Berlin-Kreuzberg
Anfahrt: U7 Gneisenaustraße oder U6 & U7 Mehringdamm
Zum Sitzungsraum: Haupteingang nehmen, dann gleich links
 
 
 
Ausführliche Einladung mit Tagesordnung wird über den Emailverteiler verschickt und kann (sobald sie fertig ist) hier als PDF gelesen / gedruckt / archiviert werden:
 
 

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Sitzung des Bezirksschulbeirates (BSB) um 18:00 Uhr
und
 
Sitzung des Bezirkselternausschusses (BEA) um 19:30 Uhr
am
 
Dienstag, den 15. Mai 2018
 
 
Ort: Grundschule  am Traveplatz, Jessnerstraße 24-32 in 10247 Berlin-Friedrichshain
Zum Sitzungsraum: gradeaus über den Hof
 
 
Ausführliche Einladung mit Tagesordnung wird über den Emailverteiler verschickt und kann (sobald sie fertig ist) hier als PDF gelesen / gedruckt / archiviert werden:
 
 

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Gemeinsame Sitzung des
Bezirkselternausschuss (BEA) und des
Bezirksschulbeirates (BSB)

Dienstag, den 17. April 2018, 18:30 Uhr,
Lenau-
Grundschule, Nostitzstraße 60, 10961 Berlin-Kreuzberg
Anfahrt: U7 Gneisenaustraße oder U6 & U7 Mehringdamm

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Gemeinsame Sitzung des
Bezirkselternausschusses (BEA) und des
Bezirksschulbeirates (BSB),
 
Dienstag, den 20. März 2018, 18:00 bis 21:00 Uhr,
 

Ort: Grundschule am Traveplatz, Jessnerstraße 24-32 in 10247 Berlin-Friedrichshain
Eingang über den Hof

Bitte beachten, dass sich der Ort noch mal geändert hat!!

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6. Sitzung des Bezirkselternausschuss (BEA) 2017
Dienstag, den 20. Juni 2017, 19:30 Uhr,

Grundschule am Traveplatz (Traveria), Jessenerstr. 24-32, Friedrichshain
Anfahrt: U5 Frankfurter Allee, einbiegen in die Jessener Str. bis zur Schule (rechter Hand)
Der Essenraum „Traveria“ befindet sich über den Hof
Eine detaillierte Einladung mit sämtlichen Tagesordnungspunkten folgt.

Schwerpunktthema:
kommen noch!

Bitte merkt Euch den Termin:
Die Veranstaltung mit Prof. Ramseger mußte aus organisatorischen Gründen auf Anfang nächstes Schuljahr verlegt werden. 

Eine detaillierte Einladung mit sämtlichen Tagesordnungspunkten folgt.

Weitere Termine für BEA-Sitzungen, Beginn jeweils 19:30 Uhr, zum Vormerken:
11. Juli 2017

Mit freundlichen Grüßen

gez. Vera Vordenbäumen
Vorsitzende des BEA

Aktuelle Entwicklungen

Aktuelle Informationen:
Neues aus der FAG-Schulraumqualität. Persönliche Kurzdarstellung und Eindrücke zur Exkursion nach Hamburg und München von Peter Heckel (Mitglied der FAG über den Landesschulbeirat)
Mehr auf facebook BEA Schule Xhain

Die FAG-Schulraumqualität hat am 10.02.2017 den Abschlussbericht vorgestellt.
Links dazu: Pressebericht, Abschlussbericht Band1, Abschlussbericht Band2

Am 16. März findet die Ausschusssitzung Bildung, Jugend und Familie mit der Anhörung zu den Empfehlungen der Fach-AG Schulraumqualität statt. Die Sitzung ist öffentlich und wir hoffen auf viele Eltern, die der Sitzung beiwohnen.
Einladung zur Ausschuss-Sitzung

Der BEA hat am 21.02.2017 dazu einen Beschluss verabschiedet. Der Beschluss weiterführend mit einer Begründung unterlegt.

Beschluss des Bezirkselternausschuss Friedrichshain-Kreuzberg vom Februar 2017
Der Bezirkselternausschuss Schule Friedrichshain-Kreuzberg begrüßt den vorgelegten Abschlussbericht der Facharbeitsgruppe Schulraumqualität (FAG-SRQ) und unterstützt die Empfehlungen der Expertinnen und Experten. Wir fordern den Senat auf, die FAG-SRQ Empfehlungen umgehend zur Basis von Planungen und Bau neuer Schulgebäude zu machen und diese auch soweit möglich bei der Sanierung von Bestandsbauten zu berücksichtigen.
Mit Peter Heckel (Elternvertreter der Ellen-Key OS und Mitglied im Landesschulbeirat) und Dörte Brandes (Elternvertreterin der Nürtingen GS und Mitglied im Landeselternausschuss) haben sich zwei Mitglieder des BEA Friedrichshain-Kreuzberg intensiv in die Arbeit der FAG-SRQ eingebracht. Kinder, Eltern und Pädagoginnen/Pädagogen erwarten, dass der Senat den Worten nun Taten folgen lässt. Eine Ablehnung der Umsetzung aus Finanzgründen werden wir nicht akzeptieren, denn unsere Kinder brauchen jetzt eine Lernumgebung, in der sie gesund und motiviert ganztägig lernen können.

Beschluss mit Begründung als Link
Seite 1, Seite 2, Seite 3

Neues aus München, mehr als pdf
Lernhaus-Broschüre

Aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Mehr unter LEA-Berlin.de

Bitte um Unterstützung der Resolution Berliner Elternschaft 2.0

Download aus der Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Wissenschaft „Handlungsrahmen Schulbau 2026“.

Auch immer aktuell auf facebook BEA Schule Xhain

Informationen zu Themen des BSB/BEA/BSA/BLA/LEA/LSB

Liebe Mitglieder des BEA/BSB und Interessierte,
in diesem Bereich stellen wir vom BEA-Vorstand in Zukunft die Informationen bereit, die Sie/Euch zu Sitzungen des BSB/BEA interessieren könnten. Wir versuchen diese Informationen themenbezogen einzubinden. Bitte nutzt diese auch, um sich auch auf Sitzungen vorzubereiten.

Beschulung in Willkommensklassen, Notunterkünfte…
Leitfaden zur schulischen Integration von neu zugewanderten Kindern
BundesElternRat Fragen Antworten zur Beschulung von Flüchtlingen in Berlin 10-2015
Kriterien zur Beschlagnahme von Sporthallen durch das Lageso und Beschwerdestelle

Schulbausanierung und Schulneubau…

Am 26. April 2016 fand eine vom BSB organisierte Exkursion „MEB-Neubau im Alltag“ statt.
Dabei waren Dr. Peter Beckers, Dörte Brandes und ich.
Frau Antje Kirschner, die Schulleiterin der Grundschule am Berg in Altköpenick, und der GEV-Vorsitzende führten uns durch den Modularen-Ergänzungsbau (MEB). Das Thema MEB wird in der nächsten BSB-Sitzung behandelt.
mehr lesen
peterheckel(at)gmx.de
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Am 07. Juni 2016 fand die gemeinsame Veranstaltung des BSB/BEA „Wir müssen miteinander reden!“ statt. Der Bezirksschulbeirat und der Bezirkselternausschuss Friedrichshain-Kreuzberg luden dazu ein….

mehr lesen
peterheckel(at)gmx.de
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Am 13. Juni fand in der Friedrich-Ebert-Stiftung die Veranstaltung Schulneubau in Berlin statt, in der die Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Frau Scheeres, die Pläne Handlungsrahmen Schulsanierung und Schulbau bis 2026 vorstellte.
Zum gleichen Thema fand am 15. Juni in der Sitzung des Landesschulbeirates Berlin eine Erläuterung weiterer Einzelheiten durch Herrn Rackles statt.

mehr lesen
peterheckel(at)gmx.de
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Am 27.06. erschien ein Artikel in der Morgenpost mit dem Titel „Senatorin plant Zentrale für Bau und Sanierung von Schulen„. Dem zufolge können die Eltern den Entwicklungsstand und die Prioritäten Ihrer Schulen an der Senatsverwaltungsseite unter Schulsanierung nachlesen.

peterheckel(at)gmx.de
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30.06. Neues aus der Senatsverwaltung:
„Gemeinsame Erklärung zur Statuserhebung des Sanierungsstaus und der Sanierungsbedarfe an Berliner Schulen“ auf der Seite des Landeselternausschusses oder auf facebook BEA.Schule.Xhain nachzulesen!

Senatorin plant Zentrale für Bau und Sanierung von Schulen

Weitere Themen sind:
Schulfinanzen, Verfügungsfond, Wachsende Stadt/Bezirk, Rechte von Eltern…

Wir versuchen ständig interessante Themen/Informationen hier einzustellen. Bitte nutzen Sie auch unsere Facebookseite BEA.Schule.Xhain, auf der immer wieder Aktuelles gepostet wird. Wir können auf bea-fk.de aus technischen Gründen nicht immer alle Informationen einstellen. Nutzen Sie bitte auch die Webseite des Landeselternausschusses und die Links unter der Rubrik „Werkzeug“.

Am 15. Juni im Landesschulbeirat zum Handlungsrahmen Berliner Schulbau

Am 15. Juni im Landesschulbeirat!
Staatssekretär der SenBJW Mark Rackles stellte den groben Fahrplan für Schulsanierung und Schulbau bis 2026 im LSB vor, der am Montag in der Friedrich Ebert Stiftung von Senatorin Scheeres umrissen wurde.

Ende des Monats werden die Daten des Gebäudescans der Bezirke vorliegen. Das wurde von den Bezirken zugesichert. Noch im Juli werden die Rohdaten veröffentlicht. Mit diesen Zahlen wird man eine Prioisierung für das Jahr 2017 voranmelden. Natürlich werden diese Daten stichprobenartig überprüft, bevor sie im Oktober zur Vorlage kommen. Auf den Daten basierend wird ein Programm für bis zu 10 bis 15 Jahre erstellt nach dem die Sanierungen, in Absprache mit den Bezirken, priorisiert werden.

Parallel wird die Datenbank so eingepflegt, dass die allgemeinbildenden Schulen ihre Sanierungsbedarfe eingeben und in die Abwicklung gehen können. Dieses Verfahren befindet sich derzeit in der Entwicklung und sollen noch 2016/2017 zur Verfügung stehen.

Derzeit arbeitet man en einem neuen Schulentwicklungsplan. Um die neuen Züge in der Zukunft unterzubringen, rechnet man mit bis zu 200 bis 260 neue Schulen. Dabei inbegriffen auch Anbauten, Erweiterungen und Neubau. Die Planungszeiten werden auf realistische 4 bis 5 Jahre heruntergeschraubt. Bei MEB´s, die nicht als endgültige Lösung herhalten sollen, entspricht die Planungszeit und die Realisierungszeit gesamt ca. 18 Monate. alte, marode Containersysteme sollen stückweise zurückgebaut und dafür neue Schulgebäude (MEB´s, Erweiterungen, oder Schulbauten) an der Stelle entstehen.

Die Bezirke sollen für dauerhafte Bauunterhalte 1,3% erhalten. Um Flächen für Schulbau zu generieren, sollen die Bezirke Liegenschaften aufkaufen, die für Schulbau geeignet sind. Die Gelder dafür sollen vom Senat kommen und sofort zur Verfügung gestellt. Wie sich das in schon durch Wohnungsbau verdichteten Bezirken realisieren lässt muss noch geprüft werden. Klar ist, dass Wohnungsbau in Zukunft nur noch über eine abgestimmte Infrastruktur mit Schulbau vereinbaren lässt.

Im Zuge der Situation wurde eine Taskforce Schulbau 2026 „gegründet“. In Ihr vereinigt sind die Sen BJW, Sen Fin, SenStadt als Fachgruppe, der auch Fachbereiche für Architektur und die Bezirke vertreten sein sollen. Unter der Führung von Herrn Rackles beginnt die Taskforce zu arbeiten. Es wird auch einzelne Arbeitsgruppen geben, die der Taskforce unterstellt werden. Hier wird es eine Fach-AG Schulraumqualität geben, in der alle Akteure, wie z,B, EV, Pädagog*innen, Schüler*innen… und auch ein Vertreter der Schwerbehindertenbeauftragten mitarbeiten.

Das Musterraumprogramm wird ebendo Thema werden, wie neue Konzepte anhand des Münchner Lernhauses für Berlin zu entwickeln. Diese Fach AG´s werden noch in diesem Sommer, vor der Wahl gegründet werden. Die Landesgremien werden hierzu in der nächsten Zeit entsprechend informiert.

Die Finanzierung der MEB´s und Neubauten müssen über einen Nachtragshaushalt eingeplant werden. Ob über Kredite, oder Finanzen aus dem Bund steht noch nicht fest.

„Wichtig ist jetzt, schon vor der Wahl die Schritte festzulegen, damit die nachfolgende Regierung dort weiterarbeiten kann, wo jetzt begonnen wurde“, so Mark Rackles.

07. Juni „Wir müssen miteinander reden!“

Am 07. Juni fand die Veranstaltung
„Wir müssen miteinander reden!“
statt.

Der Bezirksschulbeirat und der Bezirkselternausschuss Friedrichshain-Kreuzberg luden dazu ein.

Teilgenommen haben die Bezirksstadträte für Schule und Sport Dr. Peter Beckers (Friedrichshain-Kreuzberg) und Sabine Smentek (Mitte). Die Schulaufsicht wurde von Marita Knauf und das Schulamt von Marina Belicke vertreten. Christine Würger kam für die Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Wissenschaft. Die Grünen waren unter Anderem mit Stefanie Remlinger vertreten. Weitere Teilnehmer waren viele Eltern, Lehrer*innen und Schüler*innen. Vertreter der Architektur waren ebenso Teilnehmende der Veranstaltung, so dass zwischen ca. 40 bis 50 Interessierte inklusive einem Baby als Zuhörer zusammenkamen.

Um 19 Uhr wurde die Veranstaltung durch den Vorsitzenden des Bezirksschulbeirates, Peter Heckel, eröffnet. Er verwies auf das Motto der Veranstaltung „Wir müssen miteinander reden!“ und bedankte sich bei den Teilnehmern für das große Interesse. Die Vorsitzende des Bezirkselternausschusses erläuterte im Anschluss den geplanten Ablauf der Veranstaltung und übergab das Wort an Schulstadtrat Rainer Schweppe, dem Referatsleiter für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München.

In seinem Vortrag erklärte er die Zusammenhänge, die dazu geführt haben, eine Task Force zur Münchner Schulbauoffensive zu gründen. München ist, wie auch Berlin, im rasanten Bevölkerungszuwachs. Von 2010 bis 2030 mit voraussichtlich 345.000 Einwohner*innen mehr. München ist mit ca. 4.914E/km² die am dichtesten besiedelte Großstadt in Deutschland.

Um die stetig steigenden Schülerzahlen bis 2030 vernünftig mit Schulplätzen ausstatten zu können benötigt München ca. 51 neue Schulen und zusätzlich Erweiterungen und Sanierungen.

Um den kommenden Aufgaben gewachsen zu sein wurde 2013 eine Arbeitsgruppe Schulbauoffensive mit Beteiligung aller verantwortlichen städtischen Referaten gegründet. Eine Task Force „Ausbau und Erweiterungspotentiale“ hat seit 2014 alle 350 Schulstandorte bezüglich Bebaubarkeit/Baurecht, Sanierungsbedarf, demografischer Entwicklung… untersucht. Beteiligte der Task Force waren in erster Linie die Referate Bau, Stadtplanung/Bauordnung und das Referat für Bildung und Sport.

Darauf folgten mehrere Beschlüsse, wie ab 2013, die Aufstellung der Schulentwicklungspläne für jede Schulart und deren Fortschreibung, Schul- und Kitabau inkl. Beschluss für Schulpavillons und Baubeschleunigungsmassnahmen im Nov. 2014. Im Mai 2015 wurden, unter Beteiligung schulischer Pädagoginnen und Pädagogen, sowie Vertretern der Elternschaft, neue Standardraumprogramme (das Münchner Lernhaus) für Grund-, Mittel-, Realschule und Gymnasium beschlossen. Im Juli 2015 wurden die weiteren Schulpavillons 2016/17 beschlossen und die Ergebnisse der Task Force vorgestellt. Februar 2016 wurde das 1. Bauprogramm Schulneubau und Erweiterungen beschlossen.

Parallel wurden Sanierungsmaßnahmen mit Sondermitteln dotiert. Alleine 2015 wurden, mit wenigen Ausnahmen, alle Toilettensanierungen durchgeführt. Zusätzlich bekommt jede Schule jährlich einen Betrag von durchschnittlich 100.000 Euro (richtet sich nach der Schülerzahl) für den Bauunterhalt zur Verfügung gestellt, der im Auftrag der Schulen vom Baureferat abgearbeitet wird.
München nimmt für das Pavillonprogramm 2016, für 28 Anlagen, 165 Mio. Euro in die Hand. Für den 1. Bauprogrammbeschluss (Neubauten, Erweiterungen und Großsanierungen) sind es insgesamt für 39 Projekte 1,8 Mrd. Euro, auf Basis der Lernhausraumstandards.

Gleichfalls stellte Schulstadtrat Schweppe das Münchner Lernhaus vor, das in seiner Gesamtheit als Standard eingeführt wurde:
Eine Grundschule besteht beispielsweise aus mehreren „kleinen Schulen“/Lernhäusern in übersichtlicher Größe eines Zuges (in Bayern entspricht ein Zug 4 Klassen = maximal ca. 100 Kinder). Die Schule ist für 100% Ganztagsbetrieb ausgerichtet, Vor- und Nachmittagsräume sind integriert, als flexibles multifunktionales Ganztagsraumkonzept.

Unterschiedliche Schulkonzepte sind im Lernhaus möglich. In jedem Grundschullernhaus sind 4 Klassen-, 2 Ganztags-/Differenzierungs-räume, ein Ruheraum, 1 Teamraum und ein Sanitärbereich enthalten den Lernhäusern ist jeweils eine Leitung (neue mittlere Führungsebene) und ein festes Pädagog*Innenteam zugeordnet, das die SchülerInnen über die Schulzeit begleitet.

Die Lernhäuser der weiterführenden Schulen sind ähnlich gestaltet.

Das Lernhaus setzt einen zentralen, multifunktionalen Mehrzweckbereich in den Mittelpunkt, der sowohl „Pädagogischer Raum“ ist als auch Verteilerfunktionen hat (ein Flur wird damit eingespart). Um diesen werden in Clusterform sämtliche, für das Lernen, wichtige Räume gruppiert. Im zentralen Kern des Schulgebäudes entstehen so, den jeweiligen pädagogischen Anforderungen  entsprechende, modifizierbare freie Räume, die eine individuelle Unterrichtsform zulassen. So kann im Grunde jede Schule ihr eigenstes Profil aus- und einarbeiten.

Fachräume, Mensa, Sporthalle, Verwaltung etc. sind in anderen Gebäudeteilen untergebracht, wobei die Mensa mit Bühne und Foyer das „Herz der Schule“ bilden soll.

Auch Bestandsgebäude werden nach dem Lernhausprogramm bemessen und bei Sanierungsbedarf und baulicher Möglichkeit entsprechend umgebaut. Für die Planung werden den Architekten klare, verbindliche Vorgaben zum Schulgebäude gemacht, mit dem Lernhaus-Programm (Cluster) und dem pädagogischen Konzept der Schule.

Die wachsenden Stadt und die zahlreichen Neubauten für Schulen bilden die Chance für moderne, den heutigen pädagogischen Anforderungen entsprechenden Konzepten. Ein paar Neubau-Beispiele auf Basis des Lernhauskonzepts wurden erläutert. Die Erfahrungen mit dem Lernhauskonzept haben gezeigt, dass die Leistungsdaten einiger Schulen sehr positiv ausfielen. Insbesondere die Abschlussquoten sind drastisch zurückgegangen und die Wiederholerquoten erheblich reduziert worden. Bei einer Lernhausschule wurde sogar eine Abschlussquote von 100% und eine Wiederholerquote von 0% erreicht. Die Chancengerechtigkeit wird mit diesem Raumkonzept erhöht!

Herr Schweppe antwortete nach dem Vortrag auf speziellere Fragen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung hatten sich die Teilnehmenden in buntgemischten Gruppen zusammengesetzt oder bei Brezel und Getränk zusammengestellt, um darüber zu reden, woran es in Berlin hapert und wie man dem vielleicht in Zukunft begegnen könnte. Herr Schweppe beriet dazu aus seiner Erfahrung heraus und diskutierte mit allen Anwesenden darüber. Frau Christine Würger, wie auch Dr. Peter Beckers und Sabine Smentek waren auch intensiv an Gesprächen beteiligt.

Konkrete Aussagen waren z.B.:
– Task Force bilden, keine Einzelentscheidungen mehr, die Zeit und Geld kosten!
– Mehr dezentral zugeordnete, kleinere Toilettenräume, um Vandalismus zu verringern!
– Die Kommunikation zu den Schulen muss verbessert werden!
– Keine Budgetierung nach Schülerzahlen!
– „Soziale Infrastruktur“-Konzept (SIKo) als Chance begreifen und Schulen frühzeitig
eingliedern! Schulbau muss so wichtig sein wie Straßenbau!
– Große Mensen mit mehr Platz und Zeit in die Schulbaukonzepte einbinden, denn
gemeinsames Mittagessen ist elementarer Erziehungsaufgabe, v.a. für Grundschulen.
– Zukunftsorientierte und multifunktionale Schulen bauen!
– Mehr Vertrauen schaffen durch Transparenz schaffen!
– Keine Schuldzuweisungen und Befindlichkeiten mehr! Kultur der Verwaltung und
Politik muss verändert werden!
– Teambildungsmaßnahmen auf allen Ebenen!
– Vereinfachung von Lehrereinstellungen!
– Zentrale Webseite zu aktuelle Bauzustände in Land Berlin und Bezirke!
– „Berliner Lernhauskonzept“ (6 Klassen ein Zug= ca. 144 SchülerInnen) entwickeln
und anstelle des Musterraumprogramms als Grundlage für Neubauschulen sowie für
Bestandsgebäude (bei Grundsanierungen und soweit baulich möglich) beschließen …
– Lernhauskonzept auch als Bemessungsgrundlage für Bestandsgebäude anwenden!
– 22.000 Schulplätze schaffen bis 2018 durch Schnellbauvorhaben (MEBs) gleichzeitig
auch neue Schulen regulär planen und bauen auf Basis eines neuen Raumprogrammes
(ähnlich Lernhaus) und beschleunigter Verfahren….
– Innovatives Denken ist gefragt, z.B. Sportplätze/Pausenräume etc. auf dem Dach!

In der Gruppendynamik hatte Frau Würger einen entscheidenden Satz gesagt (Zitat): „Auf Bestandsschulen kann man das MRP nicht anwenden.“ Und „das MRP hat nichts
mit Raum-Zug-Faktor zu tun!“

Die Veranstaltung „Wir müssen miteinander reden!“, bei Brezeln und Getränken, und immer wieder kleine gemischte Gruppen in intensiven Gesprächen fand ihr Ende gegen 22 Uhr.

Als Ergebnis der Veranstaltung kann man sagen, „Wir haben miteinander geredet!“.
Es gab einen regen Austausch an Informationen, Ideen und Zukunftsgedanken! Die Teilnehmenden sehen das Vorgehen Münchens als gutes Beispiel, das auch in Berlin Erfolg haben kann! Entsprechende Schritte bei SenBJW, SenFin und SenStadt sollten zeitnah folgen.

Eine weitere Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist möglich und kann das verlorene Vertrauen aller Akteure Schule zueinander wieder stärken.